Die öffentliche Hand hat immer zu wenig Geld und Politiker leben von Luftschlössern1, die weit jenseits jeder Realität sind. Das soll hier nicht in einer allgemeinen Abhandlung abgearbeitet werden, sondern am konkreten Fall der hochgelobten westlichen Demokratien. Wie läuft das nun wirklich beim Vorzeigestaat Amerika. Nein – es geht hier nicht um die hoch finanzierten Wahlkampfveranstaltungen und die vielen nötigen Mittel, die in die großen Medienkonzerne fliesen. Das was da bei den „demokratischsten“ Wahlen der Welt abgeht, ist ja nicht wirklich das, was hinterher die Politik bestimmt. Die wirklich umgesetzte Politik wird von einem Beamtenapparat bestimmt, der weitgehend getrennt von der Wahlurne agiert und sich auch weitgehend dem Einfluss der Bürger entzieht.
Dieser Beamtenapparat folgt eigenen Gesetzen und einer eigenen Logik. Der Mythos vom schlanke Beamtenstaat widerlegt sich schon durch den weltweit größten Geheimdienst- und Militärapparat.2 Damit sich dieser gefräßige Moloch am Leben erhalten kann verschlingt er alles und ist dabei sogar höchst kriminell. Der Begriff „deepstate“ ist dafür schon lange geschaffen worden ohne die genauen Zusammenhänge zu benennen. Die Zahlungsunfähigkeit Amerikas und die notorischen Budgetüberschreitungen um seine Beamten bezahlen zu können sind legendär. Der Erfindungsreichtum dieser Kaste ist nicht minder berüchtigt und der neueste „Trend“ ist wohl die Nähe zur Wallstreet:
Nichts einfacher als einen Schuldigen zu finden, wenn die Machenschaften auffliegen. Nein – wir wollen Trump hier nicht in Schutz nehmen. Während der Zeit der NSDAP gab es das Gerücht: „Wenn das Hitler wüsste, dann würden einige Köpfe rollen.“ D.h. man attestiert generell den gestressten Frontmännern eine gewisse Naivität und Unwissenheit. Wie weit das nun im Einzelnen zutreffend ist, sei dahingestellt. Wir wollen hier noch etwas konkreter werden:
Die Pervertierung der angeblich „freien“ Marktwirtschaft ist eine Sache, Sabotageakte à la „Nord stream Pipeline“, wovon sicher nur ein Bruchteil überhaupt bekannt ist und welche oft erst viele Jahre hinterher - wie etwa die Gladius-Affäre mit der Ermordung des Ministerpräsidenten Aldo Moro (1916-1978) - eine andere, viel gravierendere. Man ist Nutznießer an Krisen und Kriege werden dabei als notwendiges „Übel“ eingepreist. Schlimmer noch wie Parasiten ernährt man sich oft nur mehr vom modrigen Aß. Auch gesundes wird dadurch irgendwann von Fäulnis und Verfall zersetzt und es wundert nicht, dass dies alles einmal sicher enden wird. Was bleibt ist nur das wie.
siehe auch:
1 Totaler Krieg
2Die Büchse der Pandora
Krösus und sein Ende
Todesstrafe & Volksverhetzung
ich bin katholisch