evolutionäre Denkfaulheit

Vereinzelt sind Stimmen wahr zu nehmen, die die Kurzsichtigkeit beispielsweise der Politik aufzeigen und dass vieles einfach nicht zu Ende gedacht wird. Trotz oft hervorragender Bildung kann man eine große Denkfaulheit beobachten. Faulheit als solches sei hier durchaus als etwas Neutrales betrachtet, da nicht Kriege(1) wie oft behauptet die Mutter allen Fortschrittes sind, sondern eigentlich die Faulheit. So wurden etwa die Rechenmaschinen erfunden oder das Auto, weil der Mensch zu faul war monotone Zahlenreichen zu addieren bzw. zu multiplizieren oder nicht zu Fuß gehen wollte. Zwei sehr negative Denkfaulheiten (Darwinismus/Evolutionstheorie & Keynesianismus) mit bis heute gravierenden Folgen müssen hier aber leider thematisiert werden.
(1) Wirtschaftskriege sind eigentlich eine natürliche Folge der Faulheit d.h. wer zu faul ist selber zu arbeiten, beraubt einfach seinen Nachbarn bzw. will mit möglichst wenig Aufwand einen möglichst großen Einfluß sichern, wozu Gewalt als das einfachste Mittel erscheint. Man kann auch sagen, je fauler und bequemer die Menschen werden, desto mehr Kriege wird es geben. Es ist dabei einerlei, ob man hier von der körperlichen oder geistigen Faulheit, die ohnehin oft gemeinsam einher gehen, spricht. Man müsste hier eigentlich weitere Begriffsabgrenzungen zwischen Faulheit, Trägheit und Bequemlichkeit, so wie Abstufungen der Unwilligkeit bis hin zur Bosheit trotz besser Einsicht, in einen größeren Zusammenhang bringen.

Darwinismus/Evolutionstheorie: Einer der größten Denkfaulheiten der Neuzeit offenbart sich nur allmählich, wie hier an einem Beispiel gezeigt wird. Die gesamte Schöpfung ist sicher eines der umfassendsten Bauprojekte, das der Mensch kennt. Wenn man eine Großbaustelle jeweils zu den Ruhezeiten d.h. immer nach Feierabend oder vor Betriebsöffnung besuchen würde, könnte man ständig die Baufortschritte feststellen, ohne je einen Arbeiter oder einen Bauträger ansichtig zu werden. Jeder würde uns aber für sehr naiv halten, so wir sagen würden, das ganze Bauprojekt ist von selber entstanden oder hat sich von selbst entwickelt. Nur eine beispiellose Verkürzung, Vereinfachung und Trägheit bzw. Faulheit sich etwas genauer anzusehen, lassen uns zu falschen Schlüssen kommen. Selbst wenn man davon ausginge, man könnte in ein kleine Dose etwas Metall, Glas, Plastik etc. geben und bräuchte diese Dose nur ein wenig zu schütteln und es würde dann von „selbst“ ein Smartphone in der Dose entstehen, so bliebe immer noch offen, wer befüllt und schüttelt die Dose und nicht zuletzt, wieso kommt die Dose von „selbst“ auf die Idee ein Smartphone herzustellen und nicht ein Matchbox-Auto? Der heutige „moderne“ Mensch hat natürlich auch darauf eine Antwort. In der Dose sitzen viele Chinesen. Soviel zu den mühseligen Ansichten von all den atheistischen Evolutionstheoretikern.(2)

Keynesianismus: Die leichtfertige Vervielfältigung des Geldes haben wir hier schon oft beklagt. Der Petrodollar und die weltweite Versklavung und Ausraubung der Völker ist nur eine Folge davon. Dass dabei der ganze Planet ruiniert wird, und Gott dem ganzen Treiben daher Schranken setzen wird, eine andere.(3)

Will die Menschheit auf diesem Planeten eine Zukunft haben, so wird man sich vor allem von diesen beiden Verkürzungen und Vereinfachungen des Weltbildes verabschieden müssen. (Damit wird dann wohl – wie so manches in diesen Tagen - auch die Vorherrschaft des Protestantismus und Anglizismus zu Grabe getragen werden.) Nichts hat uns in unserer ganzen Menschheitsgeschichte mehr geschadet und den Planeten mehr ruiniert, als eben diese aufgezeigten Vereinfachungen mit denen einige Glücksritter leider ein sehr gutes Fortkommen hatten.

Nachtrag: Faulheit ist vielleicht doch eher die falsche Formulierung, aber ob man mit Schlamperei und mangelnder Professionalität alles besser ergründen würde, möge hier offen bleiben. Eine preußische Gründlichkeit könnte das sicher klären. Die Welt wie sie nun mal ist, wäre für uns so schon lange nicht mehr zu ertragen, wenn wir nicht auch die göttlichen Eigenschaften der Geduld, sowie des Sanft- und Langmutes besäßen.

siehe auch:
(2) Geisterglaube
(3) Was läuft schief?

Geisterglaube

Wenn man zu der Erkenntnis durchgedrungen ist, dass man selbst nicht nur einen fleischlichen Körper, sondern auch eine unsterbliche Seele hat, so sollte es auch klar sein, dass es Geister gibt. Geister sind hier als Seelen zu verstehen, die sich entweder noch nicht oder nicht mehr in einem fleischlichen (menschlichen, tierischen), pflanzlichen oder wie immer materiellen Körper befinden. Auch wenn wir solche Geister nicht direkt wahrnehmen können, so muss uns der Verstand doch klar anzeigen, dass es solche Geister in unzähligen Massen geben muss.

Geister und unser Erkennen der selben sei hier mit unserer Wahrnehmung von stechenden Insekten verglichen. Für ein Kind erweitert sich der Bewusstseinshorizont nur schrittweise und zu Beginn bestaunt man vieles, das man bisher noch nicht gekannt hat. So lebt man oft schon sehr lange auf der Welt, bist man gewahr wird, dass diese Welt auch Insekten hat. Das erste Erlebnis beispielsweise mit einer Wespe oder Hummel ist oft sehr dramatisch und ist nur zu oft mit einem Insektenstich verbunden.

Es sei der Fall konstruiert, dass jemand bis ins hohe Alter nie etwas von einem Insekt gehört oder erfahren hat. Man wird diesem sehr viel von Erfahrungen mit Bienen, Wespen, Gelsen, Hummeln, Bremsen, Schnaken etc. erzählen können und er wird daran dennoch nicht glauben können, da alle die Erzählungen sehr unterschiedlich sind und oft sogar noch von verschiedenen Insekten stammen, die die Erzähler oft selbst nicht auseinander halten können. Das Maß wird voll sein, wenn die Erzähler untereinander zu streiten beginnen, da der eine von einem Insekt redet und dabei eine Hummel meint, während der andere im guten Glauben von einer Wespe spricht und noch nie eine Hummel gesehen hat. Beide sind sich wohl einig, dass es ein stechendes fliegendes Getier gibt, aber sogar Kriege ob ihrer Nützlichkeit bzw. Schädlichkeit führen. Die Spitze wird wohl erreicht sein, wenn nun jemand behauptet, dass Bienen sehr lieb und nützlich sind, weil er einen Film „Die Biene Maja“ gesehen habe und dass das alles nur Märchen sind.

Wenn wir so weiter wirtschaften werden wie bisher, wird es in der Zukunft vielleicht wirklich keine Bienen mehr geben, aber die Geschichten von der Biene Maja könnte es noch geben. Faktum ist, dass der Film „Die Biene Maja“ eine Persiflage von der Wirklichkeit ist, d.h. ohne die dahinter reale Wirklichkeit nie erfunden worden wäre und dass man mit dieser Persiflage oder sollte man hier doch eher von der Verniedlichung reden, sehr viel Geld gemacht hat. Die Biene Maja ist hier noch ein sehr harmloses Beispiel und es sollen hier daher einige weitere Beispiele dieser Art zur Anregungen zum eigenen Suchen dargelegt werden.

Die Beispiele reichen von Harry Potter, Herr der Ringe, Dan Braun (der seinen Stoff aus flüchtigen Europareisen zusammen trug) seine Bücher Illuminati, Sakrileg, Opus Dei, …, über Walt Disney mit Micky Maus, Schneewittchen etc. weiter zu großen Kulturbetrieben wie Hollywood, seien es nun Filme wie Matrix oder ganze Blockbuster. Man kann hier sehr wohl fragen, was ist da nicht von einer übergeordneten Wirklichkeit abgeschaut, verfremdet und verfälscht worden? Die eingefügten Lügen sind der eine Teil, die zahllosen Verletzungen der Urheberrechte und Eingriffe in fremde Kulturen ein anderer Teil, der oft sogar noch als Fortschritt hochgejubelt wird. Eigentlich sind alle, die die Wirklichkeit in dieser Art verfälschen und verfremden Betrüger, Diebe und Räuber.(1) In diesem Sinne sind nicht nur die Schriften eines Mohammeds, die er irgendwo her zu einem Koran zusammen kopiert hat und vielleicht sogar verfremdet hat, „Satanische Verse“(2), sondern eigentlich jedes Wort, das nicht aus dem Munde Gottes kommt. So ist die ganze Schöpfung letztlich ein großes Trugbild, da sie so vergänglich ist wie unser materieller Leib und die wir in ihrer Fülle und Gesamtheit nie begreifen und verstehen werden. Wir könnten uns aber der Realität und einzigen Wirklichkeit öffnen, in dem wir an einen lebendigen Gott glauben würden.

(2) Hier sollte vielleicht der Hexenhammer (Malleus maleficarum) des deutschen Dominikaners und Theologen Heinrich KRAMER (1430-1505) nicht ganz unerwähnt bleiben.

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Denn es wird eine Zeit kommen,
in der man die gesunde Lehre nicht erträgt,
sondern sich nach eigenen Begierden Lehrer sucht,
um sich die Ohren zu kitzeln.

2 Tim 4,3

siehe auch:
Gesellschafliche/religiöse Normen und Tabus
Osterhase und Jesus oder Kant und Marx
Osterhase und Jesus II
Darwinismus ist tot
Organtransplantationen
(1) Schein und Sein
leidende Kirche

Leben Jesu II

Jesus ist ein nie erschöpftes Thema und je nach gesetzten Prioritäten wird man anderen Dinge nachstöbern. Sein 30jähriges Menschsein und dann sein 3jähriges Gottsein konnten wir beispielsweise nie begreifen. Dass die Bibel nur einen groben Einstieg bietet und nur die Neugierde weckt, diese aber nie befriedigen kann, sollte auch bald nur all zu klar sein. Die ganze und vollständige Geschichte beginnt schon damit, dass der „Messias“ schon lange im Alten Testament angekündigt worden ist und sein Erscheinen mit der Wiederkunft von Moses und Elias einhergehen wird. Moses war im Geist von Zacharias und im Johannes dem Täufer befand sich dann der Geist von Elias. Die heiligen drei Könige lassen auch erahnen, dass dieser Messias auch irdischerseits gut umhüllt war und so erfolgte auch seine Flucht nach Ägypten wahrscheinlich im Schutz einer römischen Kohorte.

Jesus wuchs beim Zimmermann Josef auf, der ein Witwer mit Kindern war. Die Kinder waren teils leiblich, teils aber auch adoptierte und Maria kam als junges 16jähriges Mädchen zu ihm, um seine „Wirtschaft“ als Hausfrau zu übernehmen. Maria hatte nur Jesus und es war bekannt, dass Josef nicht der leibliche Vater von Jesus war. Jesus soll ein sehr ruhiges und in sich gekehrtes Kind, Knabe und später Jugendlicher gewesen sein. Man soll versucht haben, ihm alle mögliche Bildung angedeihen zu lassen, doch fruchteten diese Bemühungen wenig und man beließ es, Jesus als stillen und geduldigen Gehilfen Josefs seine Arbeit verrichten zu lassen. Das öffentliche Auftreten von Jesus beginnt mit dem Tod Josefs. Wir glauben, dass Jesus selbst hier an das 4te Gebot gebunden war, von dem er erst durch den Tod seines Ziehvaters entbunden wurde. Anderseits benötigte auch Jesus zu seiner „Ausreifung“ 30 Jahre und wuchs dann recht bald in seine Messias-Rolle hinein.

Das Meiste seines öffentlichen Wirkens ist durch die Bibel bekannt. Die Ereignisse darin sind stark gekürzt und Geschehnisse, in örtlicher oder/und zeitlicher Nähe verschmelzen darin oft zu einer einzigen Begebenheit. Es ist hier auch falsch, wenn man glaubt, dass ähnliche Ereignisse zusammen gehören. D.h. die Verschiedenheiten in den Beschreibungen sind nicht durch einen Mangel der Evangelisten zu deuten, sondern dadurch, dass hier zwar ähnliche, aber dennoch andere Vorkommnisse beschrieben sind. Jesus hat in den drei Jahren um vieles mehr gewirkt und gesprochen als in der Bibel je aufgeschrieben wurde. Maria Magdalena ist so etwa nie von einer Steinigung betroffen gewesen, sondern eine andere Frau, die Jesus am selben Tag angetroffen hat. Die Steinigungen (von denen Jesus einige verhinterte) waren dann auch der politische Anlass, dass den Juden von den Römern die Vollstreckung von Todesurteilen untersagt wurden. Jesus konnte somit nicht mehr von den Juden gesteinigt werden, sondern musste sodann von den Römern verurteilt werden. Nun - hier ist nicht der Platz, um auf all die vielen Details einzugehen.

Das Christentum wird heute hauptsächlich auf seine Apostel und das vornehmlich auf Petrus und Paulus zurück geführt. Man versteht aber bedeutend mehr vom Wirken Jesu, wenn man den Bogen etwas weiter spannt. So wurde der Grundstein etwa des späteren Byzanz (330 - 1453) von Jesus selber gelegt, indem er dessen weltliche Herrschergeschlechter während seines öffentlichen Wirkens begründete. Neben den Pharisäern und Sadduzäern, gab es auch Essener. Auch auf letztere hat Jesus seinen Einfluss geltend gemacht und es gibt diese noch heute als Weiße Bruderschaft und Freimaurer. Selbst das heutige Judentum hat mit Jesus seine ursprünglichen Wurzeln und Auserwähltheit verloren und basiert heute auf einer Neugründung. Das, was sich in all den Religionen und geistigen Kreisen heute findet, ist ein mehr oder weniger mit anderen Elementen verunreinigter Glaube des göttlichen Geistes Jesu. Nur er selbst kann und wird diesen Glauben reinigen und jeder muss um seines eigenen Himmelreichs Willen diesen Glauben suchen und ständig vertiefen. Der Segen oder das Gericht der gesamten Menschheit wird davon abhängig sein (und das vielleicht schon bald).

siehe auch:
Mein Fleisch, meine Blut
Ruhestätte der Seele
Kriminalfall
Newsletter_rebase2018

leidende Kirche

Die leidende Kirche – unter der vornehmlich die röm. kath. Amtskirche verstanden wird – leidet nicht nur an vielen Kirchenaustritten und dem Druck von Seiten der Esoterik und der Psychologie, sondern auch in ihrer grundlegenden Spiritualität. Dies offenbart sich in besonderer Weise bei den „Heiligen“, die in dieser Institution verehrt werden. Pfarrer von Ars, Pater Pio, Luisa Piccarreta oder Therese Neumann sind die, die besonders verehrt werden. Wir würden diese Heiligen als "Geistträger" bezeichnen, weil nur Gott selbst heilig ist und wir, wenn schon nicht eben größte Sünder so doch immer alle noch sehr unvollkommen sind. Um diesen speziellen Teil von Geistträgern auch auf unseren Seiten gerecht zu werden, wurde unsere Seite https://www.gott.co.at/gott_info.htm mit solchen Geistträgern ergänzt. Dieser Beitrag versucht da eine Einordnung in die übergeordnete Gesamtheit.

Sie spiegeln das Traumata des Gottesmordes wieder, welches jeden entsprechend seines seelischen Zustandes anders berührt. Der Priesterstand und die Religionsvertreter sind da um ein Veilfaches mehr betroffen, da eben diesen dieser Mord angelastet wird. Dass sich etwa der Islam durch die Fälschung mit der Kreuzigung eines Judas Iskariots (siehe Barnabasevangelium) hilft, ist nur ein Versuch von den vielen Facetten sich davon rein zu waschen:

Es entspricht der unendlichen Weisheit und Gerechtigkeit Gottes, dass diejenigen, die den kleinsten Glauben an IHN haben und in seinem größten Gerichte sind, IHN am lautesten verkünden müssen. Ja – es stimmt, auch wir müssen IHN verkündigen. … Nie würde es uns aber einfallen, uns der Dornen in denen wir uns auch schon befanden oder befinden zu rühmen oder deshalb daraus gar einen Heiligen zu machen. Es ist genug, dass der Herr selbst sich oft dornige Wunden geholt hat, wenn er uns daraus – wie auch immer – befreit hat.

Wer – wie auch immer – sich an die Stelle Gottes setzt und glaubt, statt seiner leiden zu müssen und statt seiner oder für ihn die Welt erlösen zu können oder gar zu müssen, leidet in Wirklichkeit an seiner eigenen Unvollkommenheit und nur an seiner eigenen Unwissenheit. Es ist davon der Islam genauso wenig ausgenommen wie alle christlichen oder sonstigen Religionen. Die Welt ist erst dann im Frieden, wenn sie den erkennt, der alleine uns retten kann und auch alleine rettet.

Der Vollständigkeit halber sei hier noch erwähnt, dass wir an den vielen Wundern keine Zweifel hegen, die mit obigen „Heiligen“ in Zusammenhang  gebracht werden. Wunder werden oft zur Stärkung des Glaubens zugelassen und sind auch schon mal ein Gericht Gottes. Somit sprechen sie in beiden Fällen nicht eben für eine besondere Heiligkeit, sondern eher nur dafür, dass Gott uns wirklich beisteht.

siehe auch:
Zustand der Kirche
Weisheit und Wunder
Leben Jesu II
2020 - Neuverteilung der Macht

Glücklich?

Die Gottsuche wird meist mit der Glücksuche verknüpft d.h. wenn ich mit Gott nicht glücklicher oder gar schlechter dran bin, verzichte ich auf einen Gott bzw. dann kann es einen Gott erst gar nicht geben. Um glücklich zu sein – wenn vielleicht auch nur für einen kurzen Augenblick - tut der Mensch alles. Das Glücksgefühl scheint der Hebel zu sein, mit dem uns Gott in seiner Hand hat. Wenn dem so ist, so müssten Menschen, die glauben Gott gefunden zu haben, wohl die glücklichsten Menschen der Welt sein:

Der aus Frankreich stammende buddhistische Mönch Matthieu Ricard scheint solches auch zu verkörpern. Was machen nun die Christen anders oder falsch, dass keiner von ihnen der glücklichste Mensch der Welt ist? Haben diese gar die falsche Religion? Ja, sie haben die falsche Religion, weil sie diese seit 2000 Jahren immer noch nicht verstanden haben!!

Es kommen mit der östlichen und westlichen Kultur zwei verschiedene Welten zusammen. Die westliche Kultur erkennt, dass man nicht glücklich sein kann, wenn der Nebenmensch nicht auch glücklich ist. Unterhaltung, Party und Feierlaune sind daher angesagt, um die Welt und letztlich sich selber in Stimmung und glücklich zu halten. Dabei wird auf nichts verzichtet und selbst auf die eigene Gesundheit wird da oft keine Rücksicht mehr genommen, was sich oft bis in den Drogenkonsum hineinzieht. Sexuelle Übergriffe (wie etwa in religiösen Kreisen und auch anderswo) werden dabei zu den Kollateralschäden gerechnet. The show must go on! Von irgendwelchen Schulden, die man auf sich laden könnte, weder rein finanzieller Natur noch für sein Seelenheil will man nichts wissen. Dafür gibt es einen Salvator, der wird das schon alles richten. Der läßt sich freiwillig kreuzigen und das immer wenn es nötig ist.

In der östlichen Kultur kennt man wiederum das Karma d.h. dass man alles mitnimmt und man in einem Rad der Wiedergburt alles frühere mittragen muss. Wir würden wohl daran tun, die Wahrheiten beider Welten zu verstehen und sie in unser alltägliches Leben zu integrieren.

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Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne,
und nähme doch Schaden an seiner Seele.
Oder was kann der Mensch geben, womit er seine Seele auslöse?

Mt 16,26

siehe auch:
Sklave oder Diener?
kranke Ethik II
Newsletter Dezember 2021
Askese und Armut
Mad Man